Überblick und Hintergrund
Viele Reaktionen müssen unter Druck oder bei hoher Temperatur in einem Metallreaktor oder Autoklaven laufen, aber das Metall kann empfindliche Produkte kontaminieren oder von aggressiver Chemie korrodiert werden. Ein Glaseinsatz löst beide Probleme: Er fällt in das Metallgefäß und gibt der Reaktion eine inerte Borosilikatoberfläche, während das Metallgefäß weiterhin die Druckhaltung übernimmt.
So verbindet der Einsatz die chemische Inertheit von Glas mit der mechanischen Festigkeit eines Stahlreaktors – das Produkt berührt stets nur Glas, und der teure Reaktor ist vor Korrosion geschützt.
